Prinzipien der Homöopathie

  • Die Verwendung von Einzelmitteln

    es werden keine Arzneimittelgemische verabreicht

    weil weder die Gesamtwirkung vorauszusehen ist,

    noch etwas über die Wirkungsweise der einzelnen Bestandteile

ausgesagt werden kann.

  • Die Arzneimittelprüfung am Gesunden

    dadurch werden die Wirkungen der Arzneimittel erforscht.

    Dazu werden sämtliche körperlichen, seelischen und geistigen Veränderungen, die an freiwilligen gesunden Probanden nach der Einnahme eines bestimmten Arzneimittels auftreten, aufgezeichnet.

Weitere Hinweise zum Wirkbereich einer Arznei können eventuell

bekannte Vergiftungssymptome dieses Stoffes und Erfahrungen von

homöopathisch behandelnden Therapeuten sein.

  • Das Ähnlichkeitsprinzip

    Es besagt, daß ein Patient mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, das in der Lage ist, beim Gesunden Symptome zu erzeugen, die denen des Patienten möglichst ähnlich sind.

  • Die Verabreichung kleinster Arzneigaben

    Das Arzneimittel wird in der kleinstmöglichen Menge verabreicht, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden.

  • Die Potenzierung der Arzneimittel

    Homöopathische Mittel enthalten die Arznei nicht in ihrer ursprünglichen Stärke, sondern in stufenweise verdünnter und verschüttelter/verriebener Form.

    Paradoxerweise wirken die Mittel umso stärker, je verdünnter sie sind.

Die Arzneimittel sind pflanzlicher, tierischer oder mineralischer

Herkunft.